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Beethoven und die Dampflokomotive
Lesung mit Musik

Roswita Schilling (Lesung)
Andreas Wernli (Konzept und Moderation)


Montag, 18. Oktober 19.30 Uhr
Druckereihalle Ackermannshof,
St. Johanns-Vorstadt, Basel





«Es beginnt ein neuer Abschnitt in der Weltgeschichte, und unsere Generation darf sich rühmen, dass sie dabei gewesen», notiert Heinrich Heine 1843 zur Eröffnung der Eisenbahnlinien von Paris nach Orléans und Rouen.

Was die Dampflokomotive für die Technik bedeutete, das bedeutete Beethoven für die Musik: ein Symbol für den Aufbruch, für neue, gigantische Kräfte, für elementare Urgewalt. Davon handelt diese Produktion mit Texten und Musik aus jener Zeit: von der Beschleunigung des Lebensgefühls, von der Faszination der Technik und von der Gewalt der Töne.

Wir freuen uns sehr, Sie an diesem Anlass persönlich begrüssen zu dürfen.


Es gilt, wie überall, die 3G-Regel (geimpft, genesen, getestet).

Beste Grüsse

Vorstand Basel Durchzug
Manuela Eichenberger, Nicole Antonietti, Jürg Erni, Anette Howald, Thomas Rabenschlag, Margrit Schmid


PROGRAMM

Hinfahrt: Introduktion


JOHANN STRAUSS VATER (1804–1849)
Ausschnitte aus «Eisenbahn-Lust-Walzer» op.89 (1836)

Kurze Geschichte einer neuen Zeit:
WOLFGANG ROBERT GRIEPENKERL (1810–1864)
aus: Das Musikfest oder die Beethovener (1838)

JOHANN WOLFGANG VON GOETHE (1749–1832)
aus: Maximen und Reflexionen (1833)

HANS GEORG NÄGELI (1773–1836)
aus: Vorlesungen über Musik (1826)

CHRISTOPH WILHELM HUFELAND (1762–1836)
aus: Die Kunst, das menschliche Leben zu verlängern (1798)

Kutschieren


JOSEPH VON EICHENDORFF (1788–1857)
aus: Erlebtes (1850–57)

JOSEPH HAYDN (1732–1809)
aus der Klaviersonate h-Moll Hob.XVI:32 (1776): Menuett

JOHANN WOLFGANG VON GOETHE
aus: Reise in die Schweiz (1797)

Mit Beethoven auf der Reise in den Fortschritt


LUDWIG VAN BEETHOVEN (1770–1827)
Klaviersonate E-Dur op.109 (1820)
Ausschnitte aus: Vivace, ma non troppo – Prestissimo

CARL MARIA VON Weber (1786–1826)
aus: Künstlerleben (1809)
«Die Versammlung der Instrumente»

VERSCHIEDENE AUTOREN
«Mitreissende Reizflut»

dazwischen: LUDWIG VAN BEETHOVEN
Ausschnitte aus den Sinfonien

WOLFGANG ROBERT GRIEPENKERL
«Ein Gaul namens Pegasus»
«36 Takte Neunzehntes Jahrhundert»

Rückfahrt: Eisenbahn-Lust auf Französisch


HEINRICH HEINE (1797–1856)
aus: Lutetia: «Ein providencielles Ereignis» (1843)

dazwischen: VALENTIN ALKAN (1813–1888)
Ausschnitte aus der Etüde «Le chemin de fer» op.27 (1844)

THÉOPHILE GAUTIER (1811–1872)
aus: Caprices et Zigzags
«Brüssel – Antwerpen einfach» (1836)

VICTOR HUGO (1802–1885)
aus: Correspondance familiale
«Antwerpen – Brüssel retour» (1837)



Roswita Schilling
Nach Engagements an Deutschen und Schweizer Theatern arbeitete sie als Sprecherin und als Sprechausbildnerin bei Radio SRF. Sie unterrichtete an Hochschulen und bei den Landeskirchen und seit einigen Jahren in ihrem «Atelier für Stimme und Sprache» in Arlesheim. Sie erfindet und gestaltet literarische Abende mit Musik.

Andreas Wernli
promovierte in Musikwissenschaft an der Universität Zürich, wo er in den siebziger Jahren unterrichtete. In den achtziger Jahren verantwortete er als Abteilungsleiter Musik beim Schweizer Radio DRS Musikprogramm und
-produktion aller Sparten auf den drei Programmen. Seit den neunziger Jahren bis vor kurzem arbeitete er als freischaffender Musikwissenschaftler.



Impressionen vergangener Veranstaltungen





Exklusive Führung durch die Helvetia Kunstsammlung
8. September 2021





Geführter Stadtspaziergang durch die
St. Alban-Anlage
5. Juli 2021




Auf dem Architekturpfad Dornach
18. Mai 2021